Alle Beiträge von Mike Neumann

U12 männlich: Dr. Jekyll and Mr. Hyde

Der Heimspieltag der U12 männlich am 19.01.2019 offenbarte wieder einmal die zwei Gesichter unserer Mannschaft. Doch der Reihe nach.

Nach den ersten Spieltagen waren die beiden Mannschaften des SV Kubschütz und unser Team jeweils mit 8:0 Punkten an der Tabellenspitze und damit schon für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Es ging also primär um eine Standortbestimmung, so die Sicht der (besser informierten) Trainer.

Im ersten Spiel hieß es SV Kubschütz 2. gegen Langebrücker BSV. Und unsere Jungs begannen wie fast immer einen Spieltag: pomadig, ängstlich, technisch schlampig, taktisch schludrig, als Mannschaft unmotiviert. Für mich als Trainer zum Kotzen – entschuldigt bitte die drastische Ausdrucksweise. Keine Ansagen; ein Kapitän, der sich nichts zutraut, eigene Fehler zuhauf. 5:11 und 6:11 waren die Quittung. Und gegen die stärker einzuschätzende erste Mannschaft des SV Kubschütz, immerhin Deutscher Meister auf dem Feld, ging es im ersten Satz genauso weiter. 2:11. Im zweiten Satz streute Kubschütz dann ein paar Fehler ein, so dass es etwas schmeichelhaft mit 7:11 endete.

Nach einer kräftigen Ansprache und einem Schiedsgericht waren unsere Jungs wieder an der Reihe. Von außen gab es jetzt erst einmal Sendepause, die Mannschaft sollte sich selbst aus dem Schlamassel ziehen. Es lief jetzt gegen Kubschütz 2. etwas besser, obwohl auch der erste Satz mit 8:11 verloren wurde. Jetzt klatschten sich die Jungs nach eigenen Punkten ab, auch vermeintlich schwächere Aufstellungen in der Abwehr führten zu keinem Leistungsabfall mehr. Mit 11:8 und 11:9 gewannen wir die beiden nächsten Sätze, das Selbstvertrauen war wieder da. Derart gestärkt ging es jetzt wieder gegen Kubschütz 1. Unsere Mannschaft musste zu Beginn im ersten Satz ein paar kurze Bälle einstecken, darauf reagierten wir mit einer vorgezogenen Mitte. Und jetzt wurde es spannend. Beide Mannschaften auf Eigenhöhe, Kubschütz mit ein paar Eigenfehlern und auch wir griffen entschiedener an. Mit 13:15 verloren wir knapp, aber mit erhobenem Kopf. Im zweiten Satz stellten wir auf U um und wollten testen, ob diese Formation mehr Erfolg bringt. Aber da wurden wir eines Besseren belehrt, Alex traf die Kurzen und vorn links sehr gut. Aber auch hier war das 6:11 ein guter Satz, wobei aber auch wieder klar wurde, dass uns ein sehr guter Überschläger fehlt. Aber: Im Vergleich zu den ersten beiden Spielen sahen wir eine Mannschaft mit ordentlichen Angaben, gegenseitiger Motivation, einer guten Abwehrtechnik auch beiden jüngeren Spielern. An diesem Spieltag gab es eben wieder den Mr. Hyde am Anfang und Dr. Jekyll zum Ende hin.

Es spielten Jan Espig, Lenard Krüger, Levin Kunze, Henry Makowsky, Franz Neumann und Finley Schmidt.

Doppelheimspieltag 1. Männer + Frauen am 13.01.2019

Die 1. Mannschaft und unsere Frauen hatten am 13.01.2019 ihre jeweils dritten Spieltage zu absolvieren. Die Ausgangslagen waren unterschiedlich, der Einsatz und die Motivation stimmte aber bei beiden Mannschaften.

Die Männer waren nach ihrem bisher durchwachsenen Saisonstart gegen den SV Kubschütz 1. und die SG Waldkirchen 1. an der Reihe. Nach dem ausgeglichenen ersten Spiel zwischen den beiden Gästen (12:10, 9:11, 12:10 für Kubschütz) kam der Eindruck auf, dass könnte heute für unsere Männer ein ertragreicher Spieltag werden. Und Waldkirchen war beim 11:2 und 11:3 wirklich chancenlos, unser Team verteidigte stark und griff wuchtig und präzise an. Und auch Kubschütz war beim 11:7 / 11:5 im ersten Spiel chancenlos, weil der Hauptangreifer Kai Mörbe konsequent angespielt oder mit kurzen Bällen aus dem Rennen genommen wurde.

In der Rückrunde gewann Kubschütz wieder knapp gegen Waldkirchen (11:6, 9:11, 11:7), was für Waldkirchen schon tragisch war. Der Einsatz stimmte, aber zählbar war es nicht. Unsere Männer fuhren auch im Rückspiel wie ein D-Zug und konnten die SGW mit 11:4 und 11:3 klar in Schach halten. Aber gegen Kubschütz wandelte sich das Bild. Kubschütz hatte aus der Niederlage im Hinspiel gelernt und wechselte auf den relevanten Positionen um. Steffen Bretschneider übernahm vorn rechts und Philipp Dietz den mittleren Verteidiger. Damit wurden die halblang geschlagenen (kurz angedachten) Bälle immer wieder eine Beute des schnellen Philipp Dietz, so dass Kai Mörbe effektiv und überlegt angreifen konnte. Nach einem 10:12 im ersten Satz konnten unsere Jungs den zweiten Satz knapp mit 15:13 entscheiden. Ein super Spiel beider Teams, unsere Mannschaft ohne Block und damit im Nachteil bei den Kubschützer Prellern. Im dritten Satz war es bis kurz vor Schluss wieder ausgeglichen, bevor Kubschütz doch mit 8:11 die Oberhand behielt.

 

Unsere Frauen hatten schon etwas Gegenwind im Vorfeld. Mit dem FSV Hirschfelde 1. und dem SV Energie Görlitz waren starke Gegner angereist. Und unsere Frauen waren mit Celine, Andrea, Nina und Anke nur zu viert. Aber der Sekt stand kalt und kämpfen kann man auch zu viert.

Zu Beginn lief es gegen den SV Energie gut. Celine hielt uns mit guten Angaben im Spiel, nur zum Ende hin fiel die Konzentration ab. 9:11 im ersten Satz war dennoch gut. Im zweiten Satz war es mit 4:11 dann deutlicher als nötig. Gegen Hirschfelde, die zu Beginn auch nur zu viert spielten, waren unsere Frauen chancenlos. Jeweils 3:11 endeten die beiden Sätze, Hirschfelde war in der Verteidigung sehr laufstark und technisch sicher, bei den Angriffen schenkten sie uns immer wieder kurze Bälle ein.

In der Rückrunde lief es für unsere Frauen besser. Die Angaben von Celine saßen jetzt gut bis sehr gut. Gegen Görlitz war es im ersten Satz wieder richtig knapp (10:12), im zweiten Satz lief es auch gut (7:11). Zu fünft wäre hier etwas drin gewesen. Die stärkste Leistung gab es dann aber gegen Hirschfelde. Nach einem guten 5:11 im ersten Satz traf Celine die Bälle ganz stark und wir holten in der Verteidigung deutlich mehr Bälle. Bis zur Führung beim 6:5 (!) waren wir dabei, am Ende holten sich unsere Frauen mit 8:11 einen starken zweiten Satz ab.

Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Damen ihre Vorsätze gehalten zu haben:  sie haben gekämpft, es ihren Gegnerinnen so schwer wie möglich gemacht und hatten dabei auch richtig Spaß.
Der LBSV bedankt sich bei seinen Gästen für die schönen Spiele und möchten diese Gelegenheit nutzen alle schon oder bald faustballbegeisterten Damen und Mädels der Umgebung darüber zu informieren, dass in Langebrück potentiell noch freie Plätze im Team sind.

Kommt vorbei. Wir freuen uns!

 

 

Start in die Hallensaison für die 2. Männer

Am 11.11.2018 gingen für uns die Spiele in der Landesliga los. Gegner waren der SSV Blau-Weiß Gersdorf und der TSV Sachsen Hermsdorf / Bernsdorf.

Die Papierform war klar: Gegen Gersdorf wird es schwer. Hermsdorf / Bernsdorf als Neuling müssen wir schlagen, wenn wir die Klasse halten wollen. Aber dem geneigten Zuschauer wurde schnell klar, dass es kein Selbstläufer an diesem Tag wird. Hermsdorf / Bernsdorf zeigte sich in der ersten Partie gegen Gersdorf (9:11, 10:12) mannschaftlich geschlossen und auf Augenhöhe. Und wir hatten gegen den Liganeuling unsere liebe Not: Mit 10:12, 12:10 und 11:5 schrammten wir knapp an einer Niederlage vorbei. Viele Eigenfehler in der Verteidigung zeigten, dass wir noch kein eingespieltes Team sind.

Gegen Gersdorf ging dann fast nichts mehr. Mit 4:11 und 5:11 wurden uns die Grenzen ganz klar aufgezeigt, auch hier war die Defensivleistung und das schwache Passspiel der Schlüssel für die Niederlage.

Glücklich für uns war der Umstand, dass die Moral bei Hermsdorf / Bernsdorf etwas gebrochen war. Mit 4:11 und 2:11 gab es in der Rückrunde eine Klatsche gegen Gersdorf, die jetzt befreit und stark aufspielten. Wir konnten den TSV Sachsen mit 11:8 und 11:4 ebenfalls besiegen, so dass die nötigen Punkte vor dem letzten Spiel auf dem Konto waren. Gegen Gersdorf konnten wir jetzt taktisch das Blockverhalten üben. Mit 7:11 und 5:11 verloren wir auch hier, aber jetzt klappte auch der Spielaufbau besser.

 

Es spielten Fabian Schenke, Julian Steinbock, Georg Seeger, Christian Fischer und Mike Neumann. Fabian kam zu seinen ersten Spielen im Erwachsenenbereich.

U12 mit gutem Einstieg

Am 26.05.2018 startete auch unsere U12 männlich in die Feldsaison. Als Gastgeber trafen wir unter sommerlichen Bedingungen auf den SV Energie Görlitz, den SV Walddorf, den SV Kubschütz und den SSV Heidenau.

LBSV – SV Energie Görlitz 11:5, 11:7

Schon im ersten Spiel zeigten sich die Stärken und Schwächen unserer Mannschaft. Eine kämpferische Einstellung, gute Angaben und relativ sichere Überschläge auf der Habenseite. Dazu kamen aber Defizite beim Abstimmungsverhalten in der Abwehr und technische Schwächen beim Zuspiel. Gegen Görlitz gelangen mit diesen Zutaten relativ sichere zwei Punkte.

LBSV – SV Walddorf 12:10, 11:9

Aber gegen Walddorf wurde es eng. Walddorf hatte zuvor im Spiel gegen Primus Kubschütz eine gute Leistung gezeigt, einen Satz gewonnen und Satz 3 knapp verloren. Diese Sicherheit nahmen die Spieler vom Kottmar mit. Unsere Jungs waren dagegen weniger konzentriert und gaben auch nach einem 7:4 im ersten Satz bzw. einem 9:5 im zweiten Satz mitunter einfache Bälle ab. Walddorf machte aber gerade bei den Überschlägen Fehler, so dass die stabile Abwehr am Ende nicht entscheidend war.

 

LBSV – SV Kubschütz 6:11, 7:11

Gegen Kubschütz hätten wir nur etwas reißen können, wenn die Jungs über die bisher gezeigten Leistungen hinaus gewachsen wären. Dafür sind die Rand-Bautzener zu sicher in Abwehr und Zuspiel. Dennoch sagen uns die Zahlen, dass etwas möglich war: Im ersten Satz stand es zwischenzeitlich 4:3, im zweiten Satz 5:5. Aber die Abstimmung im Abwehrverhalten und technische Unsauberkeiten machten am Ende den Unterschied. Positiv war dagegen ganz klar, dass sich die Mannschaft an diesem Tag nicht ergeben hat, sondern den Kampf angenommen hat. Darauf lässt sich aufbauen.

LBSV – SSV Heidenau 11:4, 11:6

Beim letzten Spiel des Tages konnten unsere Spieler vor zahlreichen Eltern zeigen, dass sie im Laufe des Spieltages etwas dazu gelernt haben. Durch den geringeren Angriffsdruck der Heidenauer Spieler stand die Abwehr sicherer, so dass die Verteidigung des ersten Balls nach vorn besser funktionierte.

In der Zusammenfassung konnten wir sehen, dass wir eine talentierte Mannschaft zusammen haben. Wie schon in der Hallensaison müssen wir daran arbeiten, dass wir uns taktisch bei der Abstimmung und technisch (Stellung zum Ball, ruhige Armhaltung) verbessern.

Für Langebrück spielten Jan Espig, Lenard Krüger, Levin Kunze, Henry Makowsky, Franz Neumann und Finley Schmidt.

Ein Kampf bis zur Erschöpfung

Am 13.05.2018 hatte auch die 2. Männermannschaft der Langebrücker Faustballer ihren Start in die Feldsaison. Wir mussten gegen den SC DHfK Leipzig und den Gastgeber ESV Dresden antreten. Von der Papierform her sollte es sehr ausgeglichen werden: Der Neuling aus Leipzig mit einer ambitionierten jungen Mannschaft, der ESV mit cleveren Mitvierzigern und wir mit einer heterogenen aber talentierten Mannschaft.

Bei leichtem Wind und intensivem Sonnenschein starteten wir gegen Leipzig ins Spielgeschehen. Jojo machte Angabe und Rückschlag, auf der Gegenseite griff Julian Scharf an. Unsere Abwehr wackelte zu Beginn und musste umgestellt werden. Und auch bei Jojo schlichen sich Eigenfehler ein, so dass wir den ersten Satz abgeben mussten. Die Angabe übernahm dann Mike Neumann, die Umstellungen zahlten sich in mehr Stabilität aus. Jojo machte sehenswerte Angriffe, so dass wir den zweiten Satz knapp gewinnen konnten. Leider schlichen sich im dritten Satz ein paar vermeidbare Fehler ein, so dass wir auch diesen Satz abgeben mussten.

8:11, 12:10, 8:11

 

Der ESV Dresden und Leipzig boten sich gerade zum Beginn ein sehenswertes Spiel. Etwas unerwartet machte Leipzig vermeidbare Fehler und bescherte dem ESV einen Satzgewinn. Aber in den Sätzen 2 und 3 wurden die Kräfteverhältnisse gerade gerückt. Der ESV verlor wegen der geringeren Angriffswirkung verdient.

13:11, 5:11, 6:11

 

Nun waren wir gegen den ESV an der Reihe. In Satz 1 klappte es wie geplant, so dass wir durch einen stärkeren Angriff unsere Punkte selbst holen konnten. Im zweiten Satz stand der ESV kompakter, während wir in Angriff und Verteidigung abbauten. Wir verloren zu Recht und mussten wieder in den dritten Satz. Dort aber gelangen sehenswerte Überschläge, so dass wir diesen Entscheidungssatz gewinnen konnten.

11:7, 9:11, 11:5

 

Jede Mannschaft hatte jetzt zwei Dreisatzspiele in den Knochen, der Stundenzeiger hing schon bei 13 Uhr. Und jetzt kam wieder der härtere Gegner aus Leipzig. Wir starteten nach der Pause schwach und kamen im ersten Satz kaum ins Spiel. Der zweite Satz lief zu Beginn wieder gegen uns, aber dann bäumten wir uns auf. Fehler der Leipziger Schläger halfen uns hin und wieder. Leipzig hatte schon mehrere Spielbälle, doch gute Angaben hielten uns im Spiel. Jojo machte in der Endphase wieder Druck, so dass wir diesen zweiten Satz glücklich gewinnen konnten. Im dritten Satz hatten wir Leipzig zum ersten Mal leicht am Boden. Aber beide Teams kämpften, nur wir machten im Endeffekt weniger Fehler. Ein großer Kampf, ein großer Sieg für uns.

5:11, 15:14, 11:9

 

Als Schiedsgericht sahen wir dann eine abgekämpfte Leipziger Mannschaft, die auf einen sich fast aufgebenden ESV Dresden traf. Im ersten Satz war es ein Kinderspiel für Leipzig, im zweiten Satz fanden die Dresdner etwas zurück in die Spur.

3:11, 6:11

 

Wer nun auf Langebrücker Seite gedacht hat, dass die nächsten Punkte leicht zu haben wären, sah sich getäuscht. Der ESV stand gegen uns plötzlich ganz anders auf dem Feld, und bei unseren Angreifern ging (außer Eigenfehlern) fast nichts mehr. Flasche leer. Die drei Spiele vorher waren offensichtlich so fordernd, dass wir uns selbst geschlagen haben.

8:11, 8:11

 

Und dennoch waren die 4:4 Punkte in Ordnung. Wir waren in der Gesamtschau etwas schwächer als der DHfK und etwas stärker als der ESV. Und wir haben zwei der besseren Landesligamannschaften bespielt.

 

Für Langebrück spielten Christian Fischer, Johannes Haucke, Mike Neumann, Julian Steinbock und Jannek Steinke.

Wanderpokal geht an die Kampfpinguine

Am 10.03.2018 haben wir unser 21. Familienturnier ausgespielt. Es war wieder ein angenehmes Miteinander, die Stimmung war gut und wir hatten viele spannende Spiele. Am Ende gab es die folgenden Platzierungen:

 

1.) Die Kampfpinguine

2.) Comeback

3.) Äh – keine Ahnung

4.) Bremsspur

5.) DPG – Die Pennergang

6.) SG Eintracht Querfront

7.) Die Schmetterlinge

 

Und hier die Mannschaften in Bildern:

U10 wird Vizemeister

Die Landesmeisterschaft der U10 hatte es in sich. Am 03. März 2018 trafen sich insgesamt 13 Mannschaften in Görlitz. Der Spielplan musste nach kurzfristigen Absagen noch einmal umgeplant werden, aber alles kein Problem.

Unsere Langebrücker Jungs (Franz Neumann, Florian Pfeil, Mischka Morlock und Ben Wagner) trafen in der Vorrunde auf den ESV Dresden, MSV Buna Schkopau und SG Waldkirchen I. Und es war wie so oft, zu Beginn regierte die Angst. Gegen den ESV Dresden zitterten sich unsere Jungs zu einem 12:10 und 11:6, wobei vor allem die Angaben von Franz den Ausschlag zu unseren Gunsten gaben. Im zweiten Spiel gegen Merseburg gewannen wir mit 11:6 und 11:5 auf dem Papier sicher, aber auch hier gab es erst im zweiten Satz etwas mehr Sicherheit. So konnte ich gegen Waldkirchen I, die einen für diese Altersklasse sehr harten eigenen Ball einsetzten, im ersten Satz Mischka draußen lassen. Unsere Jungs zeigten dann Unsicherheiten und verloren diesen Satz mit 8:11. Im zweiten Satz mit eigenem Ball und stärkerer Besetzung lief es dann aber besser und wir gewannen mit 11:6. Damit war Platz 1 in der Gruppe geschafft – und der Angstgegner SV Kubschütz II konnte durch den Spielplan erst im Finale kommen!

Im Viertelfinale trafen wir auf DHfK Leipzig III. Und es war gefühlt noch einfacher als in der Vorrunde. Unsere Jungs gewannen durch eigenes sicheres Spiel mit 11:4 und 11:7, wobei ich im zweiten Satz unseren Kapitän draußen lassen konnte. Damit waren wir schon im Halbfinale und eine Medaille war zum Greifen nah. Und dort wartete mit DHfK Leipzig I eine spielstärkere homogene Mannschaft. Unsere Jungs machten im ersten Satz eine gute Figur, aber auch ein paar Eigenfehler zu viel. Wir verloren mit 7:11. Nach dem Wechsel lief es aber besser, auch weil unsere Angaben besser kamen und Leipzig mehr Fehler erzeugte. In einem Kampf auf Augenhöhe gewannen wir 12:10. Und im Entscheidungssatz blieben wir bei unserer Stammbesetzung. Leipzig machte jetzt mehr Fehler, so dass wir mit 8:3 den Entscheidungssatz holten. Die Freude war groß – Finale!!!

Und wie schon erwartet hatte sich auch der SV Kubschütz II für das Finale qualifiziert. Aber was passierte jetzt? Flori und Mischka zum Beginn mit einfachen Fehlern, Franz kam mit seinen Angaben nicht durch. Kubschütz führte schnell mit 0:5. Und dann verzweifelt Franz als Führungsspieler, die Mannschaft zerfällt. Mit 4:11 und 6:11 verlieren wir klar. Die Vorstellung im Finale steht im Gegensatz zu den vorherigen Auftritten, das war schade.

Dennoch fällt das Gesamtfazit für die Landesmeisterschaft positiv aus. Trotz des Fehlens einiger Leistungsträger und einer sehr inhomogenen Mannschaft hat sich das Team im Turnierverlauf gefunden und einige gute Spiele abgeliefert. Natürlich waren die Angaben von Franz der Garant, aber auch die Taktik mit Annahme Franz, Zuspiel durch Ben / Flori und Überschlag durch Mischka hat die gewünschte Wirkung gezeigt.

6:2 Punkte gegen Walddorf 1. und BSV Waltersdorf

Am 21.01.2018 traf die 2. Mannschaft der Langebrücker Faustballmänner auf die Gäste vom SV Walddorf 1. und dem BSV Waltersdorf. Beim 3. Spieltag war Spannung angesagt, denn Walddorf (10:6 Punkte), Langebrück (8:8 Punkte) und Waltersdorf (6:10 Punkte) waren in der Tabelle eng beisammen.

Im ersten Spiel konnte Walddorf stark gegen Waltersdorf aufspielen. Mit guten Angaben / Angriffen von Stefan Witschel wurde Waltersdorf unter Druck gesetzt – und auch Annahme und Spielaufbau stimmten bei den Mannen vom Kottmar. Mit 11:4 im ersten Satz und – deutlich ausgeglichener – mit 11:9 siegte Walddorf.

Im zweiten Spiel des Tages stiegen wir gegen Waltersdorf ein. Im Vergleich zu vielen andere Spieltagen ging es gleich konzentriert los, so dass wir mit guten Angriffen von Julian und unterstützt von gelungenen Zuspielen 11:9 und 11:6 gewinnen konnten. Dafür kam die kalte Dusche im ersten Spiel gegen Walddorf. Gegen die kurzen Bälle von Walddorf fanden wir im ersten Satz keine Antwort. Mit 7:11 war es eine klare Angelegenheit. Nach ein paar taktischen Hinweisen lief es in der Verteidigung besser, so dass wir bis in die Endphase des zweiten Satzes gut mithalten konnten. Die letzten beiden Punkte gingen aber an Walddorf, so dass wir mit 9:11 und insgesamt mit 0:2 dieses Spiel abgeben mussten.

Bei den Rückspielen sahen wir zunächst ein kämpferisch tolles Spiel von Walddorf und Waltersdorf. Die Satzergebnisse 11:8, 10:12 und 11:9 (aus Sicht von Walddorf) sprechen für sich, es war ein Kampf von Anfang bis Ende. Aus Langebrücker Sicht war diese Materialschlacht natürlich gut, die Kräfte sollten aufgebraucht sein.

Und so kam es dann auch. Gegen Waltersdorf lief es wie von selbst. Bei dem 11:7 und 11:5 halfen ein paar Eigenfehler von Waltersdorf, selbst ein etwas stockender eigener Angriff konnte uns nicht gefährden. Walddorf wollte uns diese Freude zunächst nicht machen. Mit 9:11 mussten wir den ersten Satz abgeben. Ohne Fabian kamen die Zuspiele nicht mehr richtig, aber auch die Verteidigung brachte die ersten Bälle nicht nach vorn. Aber die Mannschaft feuerte sich an, Fabian und Philipp gaben von draußen Tipps. Und Walddorf war jetzt schlapp und erlief die kurzen Angaben nur noch selten. Dazu kamen jetzt einige Eigenfehler von Stefan Witschel, so dass wir die Sätze 2 und 3 mit 11:4 und 11:4 relativ sicher gewinnen konnten.

Damit standen am Ende 6:2 Punkte, das war nicht schlecht. Mit nunmehr 14:10 Punkten haben wir den Klassenerhalt sicher. Mal sehen, was am letzten Spieltag (04.03.2018, Schleife) noch möglich ist.

 

Langebrücker spielte mit Fabian Beyer, Christian Fischer, Mike Neumann, Felix Rößner, Lennart Rosslau und Julian Steinbock.

Der Trainer ist zufrieden!

Die ersten Punktspiele in der Hallensaison 2017/18 sind gelaufen. Hier gibt es einen Überblick mit Antworten auf selbst gestellte Fragen:

 

Frage: Wie haben sich die Nachwuchsmannschaften geschlagen?

 

Antwort: Die U12 begann die Punktspiele am 04.11.2017 in Forst. Neben Gastgeber SG Bademeusel trafen unsere Jungs auf den SV Kubschütz und den SSV Heidenau. Nach einem nervösen Auftakt gegen Bademeusel (6:10, 7:8) ging es gegen technisch schwächere Heidenauer relativ einfach (11:3, 11:6). Der Höhepunkt kam gegen den SV Kubschütz, wo wir zwar verloren (7:9, 7:10), aber zwischenzeitlich führten und spielerisch begeistern konnten. Die fachkundigen Zuschauer und Fans sahen ein Spiel auf Augenhöhe mit hohem technischen und kämpferischen Niveau. Am Ende waren es ein paar Fehler mehr, die entscheidend waren. Aber die Entwicklung zeigt in die richtige Richtung. Es spielten Velten Kiriasis, Jan Espig, Levin Kunze, Henry Makowsky und Lenard Krüger.

Die U10 hatte ihren ersten Spieltag am 18.11.2017 in Langebrück. Wir starteten mit zwei Mannschaften, zu Gast war der ESV Dresden. Die 1. Mannschaft kam aber nicht richtig in Tritt und konnte gegenüber der Feldsaison keine Verbesserung nachweisen. Mit 8:0 Punkten gelangen gegen beide Gegner Erfolge, ein Satzverlust gegen den ESV Dresden zeigte aber auch die Schwachpunkte auf. Die mit Neulingen besetzte 2. Mannschaft zeigte hingegen ein erstaunlich gutes Niveau. Am Ende stehen zwar 0:8 Punkte, aber zwei Satzgewinne gegen den ESV Dresden. Überzeugend waren hier die mannschaftliche Geschlossenheit, die Umsetzung der Trainervorgaben und Fortschritte im Spielaufbau. So kann es weiter gehen! Es spielten Franz Neumann, Lenard Krüger, Florian Pfeil (1. Mannschaft) und Mischka Morlock, Johnny Heller, Ben Wagner, Lysander Hahn (2. Mannschaft).

 

Frage: Wie haben sich die Frauen geschlagen?

 

Antwort: Sie sind am 1.Spieltag der Landesliga (19.11.2017, Eibau) ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Ohne Hauptangreiferin Celine und mit Faustball-Neuling Andrea Seeger konnten die Frauen des SV Walddorf und SV TuR Dresden mit 8:0 Punkten und 8:2 Sätzen geschlagen werden. Es spielten Andrea Seeger, Anke Fritzsche, Nina Perschau, Julia Röper, Sophie Locke und Caroline Fischer.

 

Frage: Und was geht bei den Männern?

 

Antwort: Die 1. Mannschaft musste am ersten Spieltag der Oberliga in Heidenau (12.11.2017) gegen beide Gastgeberteams kämpfen. Die gewählte Taktik mit Anspielen des Hauptangreifers brachte gegen Heidenau 1. den gewünschten Erfolg, so dass beide Spiele gegen das Team um Sascha Krause gewonnen wurden (11:9, 8:11, 11:7 und 11:7, 11:3). Gegen Heidenau 2. war diese Taktik an diesem Tag aber falsch. Weil hier der Zweitangriff Andreas Beer einen Sahnetag erwischte, lesen sich die Satzergebnisse auch wie eine Zweiklassengesellschaft: 6:11, 2:11 und 3:11, 4:11.

Am zweiten Spieltag (19.11.2017) konnten sich unsere Männer gegen den Gastgeber aus Groitzsch und die SG Stahl Schmiedeberg jedoch durchsetzen. Mit 11:6, 11:6 und 11:5, 7:11, 11:7 konnte Schmiedeberg und mit 11:5, 11:6 sowie 11:6, 11:4 auch Groitzsch besiegt werden. Mit nunmehr 12:4 Punkten und Platz 3 in der Tabelle sieht es gut aus. Es spielten Robin Fritzsche, Hans Klose, Philipp Klose, Eric Fritzsche, Tim Jentsch und Sebastian Funke.

Die 2. Mannschaft startete am 19.11.2017 in den Spielbetrieb. Gegen durch Verletzungen geschwächte Gastgeber vom ESV Dresden 1. und den SSV St. Egidien waren von der Papierform her Punkte zu erwarten. Durch die aus dem Urlaub grüßenden Torsten und Fabian mussten wir jedoch auf unsere Jugend vertrauen – wie würden sich die Jungs schlagen? Gegen St. Egidien gelang uns ein guter Auftakt (11:6, 11:6), sicherlich begünstigt durch viele Eigenfehler und technische Unsauberkeiten der Gegenseite. Gegen den ESV haderten wir mit unserem Spielaufbau und mangelnder Konzentration (11:13, 9:11) und gaben das Spiel ab. In der Rückrunde kehrte jedoch Selbstvertrauen ein und St. Egidien (11:5, 11:3) und der ESV (11:7, 11:6) konnten aus eigener Kraft besiegt werden. Die Jugend konnte überzeugen und Selbstvertrauen für die nächsten Spiele tanken. Es spielten Mike Neumann, Christian Fischer, Julian Steinbock, Felix Rößner, Florian Rößner und Lennart Rosslau.

 

Frage: Was sind die Aufgaben in den nächsten Wochen?

 

Antwort: Wir haben im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich einen erfreulichen Personalzugang. Wir müssen das Training so gestalten, dass sowohl die guten Spieler gefordert und die Neuzugänge die Zeit zum Lernen bekommen. Das ist nicht einfach, besonders in der kleinen Halle in Langebrück.

 

Die Fragen stellte Mike Neumann.

U14 mit überzeugenden Auftritten in der Bezirksliga

Unsere U14 trat in der Bezirksliga Dresden jeweils gegen die Mädchen und Jungen des ESV Dresden und des SV Großdubrau an. Beide Punktspiele fanden in Langebrück statt, wobei am 06.05.2017 der ESV und am 20.05.2017 die Jungen und Mädchen der Freien Mittelschule Großdubrau zu Gast waren.

Insbesondere gegen die Jungs des ESV Dresden haben wir uns in der Vergangenheit enge Duelle geliefert. Und auch in dieser Saison sollte es so kommen: 11:9, 11:8 und 7:11, 11:9, 11:9. Mit Jacob als Hauptangreifer und einer guten Verteidigung konnten wir immer gegenhalten, uns aber fast nie klar absetzen. Im Vergleich zur Hallensaison war keine Steigerung bei den Zuspielen zu erkennen, so dass die Überschläge nur selten von oben ausgeführt werden konnten.

Gegen die Mädchen des ESV Dresden war es aber ebenso knapp: 15:13, 7:11, 8:11 und 11:9, 11:5. Hier mussten wir besonders im ersten Spiel etliche Punkte aus kurz gespielten Angaben hinnehmen.

Im Vergleich dazu waren die beiden Mannschaften des SV Großdubrau etwas schwächer einzuschätzen. Zum Hintergrund sei erklärt, dass Grit Hubank als Lehrerin an der Freien Mittelschule in Großdubrau die Arbeitsgemeinschaft Faustball seit mehreren Jahren anbietet und mittlerweile einen regen Zulauf hat. Mit ihren Mannschaften nimmt sie in der U14 und U16 am Spielbetrieb teil, wobei die technisch / taktische Ausbildung der Kinder im Vergleich zu den Vereinsmannschaften noch etwas hinterher hinkt.

Ohne Fabian, Jakob, Velten und Levin waren wir gegen Großdubrau natürlich auch geschwächt. Dennoch gelangen uns gegen die Jungs mit 11:8, 11:4 und 11:2, 11:6 und die Mädchen mit 11:5, 11:3 und 11:3, 11:3 relativ einfache Punkte. Hannah kam zu ihren ersten Einsätzen im Spielbetrieb und konnte sich gut einfügen.

Im Ergebnis konnte unsere U14 in der Bezirksliga Dresden-West mit 16:0 Punkten überzeugen. Leider konnten wir gegen die spielstärkeren Teams aus Ostsachsen nicht antreten, weil wegen der zeitigen Sommerferien weniger Termine zur Verfügung standen und getrennte Staffeln angesetzt wurden.

Es spielten Jan Espig, Hannah Faust, Jakob Junghans, Levin Kunze, Jacob Mielke, Franz Neumann, Fabian Schenke, Johan Schneider und Maximilian Wunderlich.