Alle Beiträge von Mike Neumann

U14 überwindet ihr Trauma

Am 09.11.2019 startete unsere U14 in der Besetzung Velten Kiriasis (Hauptangriff), Jan Espig (Nebenangriff), Franz Neumann (Zuspiel), Levin Kunze, Finley Schmidt und Henry Makowsky (alle drei Verteidigung) in die Hallensaison 2019/20. Beim Heimspieltag ging es gegen zwei gleichwertig besetzte Mannschaften des SV Kubschütz.

Ronald Hoffmann hatte die beiden Kubschützer Mannschaften tatsächlich so aufgeteilt, dass schon das erste Spiel der beiden Gastmannschaften über drei Sätze ging. Im Anschluss waren unsere Jungs gegen Kubschütz II an der Reihe. Und es ging wie immer los: nachlässig in der Verteidigung, so langsam werden wir munter, jetzt wird es etwas besser. Und tatsächlich wurde es nach einem schwachen ersten Satz (4:11) im zweiten Satz (10:12) deutlich besser. Velten machte Druck. In unserem zweiten Spiel gegen Kubschütz I steht mit 7:11 und 9:11 ebenfalls eine Niederlage, aber auch dort war eine bessere Leistung als sonst gewohnt zu erleben. Der Angriff war gut, bei der Verteidigung haben wir noch nicht das Optimum herausgeholt.

In der Rückrunde ging es zwischen beiden Kubschützer Mannschaften wieder über drei Sätze. Guter Faustball, schon taktisches kurzes Spielen mit Ausnutzen der gegnerischen Schwächen wurde angewandt. In diesem Spiel gewann Kubschütz I, vorher war Kubschütz II im internen Duell erfolgreich.

Im folgenden Spiel war unser Team gegen Kubschütz II an der Reihe. Und jetzt passte es bei uns. Im ersten Satz verloren wir noch knapp mit 8:11. Im zweiten Satz passte es dann überall. Velten mit variablen Angaben und Rückschlägen, Jan mit einer überragenden Verteidigung auf vorn rechts, eine solide Abwehr und konzentrierte Zuspiele. Da konnten wir auch ein paar Fehler im Angriff kompensieren. Kubschütz II war die Anstrengung des bisherigen Spieltages anzumerken, die Angriffe waren nicht mehr so zwingend. Und so gewannen unsere Jungs mit 11:9 den zweiten Satz knapp. Und im dritten Satz erlebten unsere Spieler eine richtige Umkehr: sich selbst mit dem Willen zum Sieg, Kubschütz mit hängenden Schultern. Das war bisher immer anders herum. Mit 11:4 gelang der Sieg im dritten Satz.

Und im letzten Spiel des Tages ging es so weiter: 13:11 im ersten Satz gegen Kubschütz I. Danach allerdings war zu sehen, dass bei unseren Spielern der bisherige Spieltag mehr an Kraft und Konzentration zehrte als bei Kubschütz I. Mit 8:11 und 5:11 verloren wir auch wegen vermehrt anfallenden Eigenfehlern.

Insgesamt jedoch ein sehr guter Spieltag mit einer Leistungssteigerung unserer Kinder auf ein Niveau, bei dem sich alle Beteiligten für den Erfolg strecken mussten.

Start für die U12 / U14 / 2. Männer

Die Feldsaison 2019 ging für mich als Trainer und Spieler los. Ich möchte kurz berichten, wie es lief.

 

Am 27.04.2019 stieg unsere U12 in den Spielbetrieb ein. Trotz des Ferienwochenendes waren wir bei unserem Heimspiel personell gut besetzt. Als Gegner waren der ESV Dresden und die SG Waldkirchen angereist. In der Hinrunde lief es mit jeweils 2:0 für uns gut los. Aber – und das war gut zu erkennen – konnten wir in der Rückrunde spielerisch nicht zulegen. Eigenfehler und zum Teil fehlende Abstimmung in der Verteidigung führten dann zu einer Niederlage gegen Waldkirchen (10:12, 6:11) und einen knappen Erfolg gegen den ESV (11:8, 9:11, 11:6).

Es spielten Franz, Lenard, Finley, Johnny, Ida, Hannes und Mischka.

 

Die U14 stieg am 04.05.2019 ebenfalls zu Hause in den Spielbetrieb ein. Bei Temperaturen

um 4°C und Dauerregen waren auch die Gegner aus Walddorf und Bademeusel erst einmal damit beschäftigt, überhaupt auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach dem Einsatz als Schiedsrichter im ersten Spiel war zuerst Walddorf an der Reihe. Nach einem guten Start (11:6) kam im zweiten Satz der sprichwörtliche Sand ins Getriebe. 14:15! Und auch im dritten Satz gelang kaum eine Verteidigung, Velten streute mal einen Angabenfehler ein und schon stand es 8:11. Im Spiel gegen Bademeusel lief es besser, zumindest vom Ergebnis her. 11:7, wieder 14:15 und 11:9. Uhhh, waren die Kinder durchgefroren. In Absprache der Trainer brachen wir das Punktspiel nach der Hinrunde ab.

Es spielten Velten, Jan, Levin, Henry, Franz und Finley.

 

Die 2. Männermannschaft hatte am 12.05.2019 ihr erstes Punktspiel im Ostragehege. Gegner waren der ESV Dresden und der SV Energie Görlitz. Alle Mannschaften mussten Nachwuchskräfte einbinden, wir waren aber nur zu viert.

Und so konnten wir in diesem Abstiegsgipfel auch keinen Blumentopf gewinnen. 0:8 Punkte und Sätze lautete das erwartbare Resultat, auch wenn knappe Sätze (9:11 und 14:15 gegen Görlitz) notiert werden können. Immerhin konnten wir aber die vorzeitige Disqualifikation vermeiden und den Gegnern einen guten Kampf abverlangen.

Es spielten Mario, Mike, Christian und Tony.

U12 männlich: Dr. Jekyll and Mr. Hyde

Der Heimspieltag der U12 männlich am 19.01.2019 offenbarte wieder einmal die zwei Gesichter unserer Mannschaft. Doch der Reihe nach.

Nach den ersten Spieltagen waren die beiden Mannschaften des SV Kubschütz und unser Team jeweils mit 8:0 Punkten an der Tabellenspitze und damit schon für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Es ging also primär um eine Standortbestimmung, so die Sicht der (besser informierten) Trainer.

Im ersten Spiel hieß es SV Kubschütz 2. gegen Langebrücker BSV. Und unsere Jungs begannen wie fast immer einen Spieltag: zensiert. Für mich als Trainer zum zensiert – entschuldigt bitte die drastische Ausdrucksweise. Keine Ansagen; ein Kapitän, der sich nichts zutraut, eigene Fehler zuhauf. 5:11 und 6:11 waren die Quittung. Und gegen die stärker einzuschätzende erste Mannschaft des SV Kubschütz, immerhin Deutscher Meister auf dem Feld, ging es im ersten Satz genauso weiter. 2:11. Im zweiten Satz streute Kubschütz dann ein paar Fehler ein, so dass es etwas schmeichelhaft mit 7:11 endete.

Nach einer kräftigen Ansprache und einem Schiedsgericht waren unsere Jungs wieder an der Reihe. Von außen gab es jetzt erst einmal Sendepause, die Mannschaft sollte sich selbst aus dem Schlamassel ziehen. Es lief jetzt gegen Kubschütz 2. etwas besser, obwohl auch der erste Satz mit 8:11 verloren wurde. Jetzt klatschten sich die Jungs nach eigenen Punkten ab, auch vermeintlich schwächere Aufstellungen in der Abwehr führten zu keinem Leistungsabfall mehr. Mit 11:8 und 11:9 gewannen wir die beiden nächsten Sätze, das Selbstvertrauen war wieder da. Derart gestärkt ging es jetzt wieder gegen Kubschütz 1. Unsere Mannschaft musste zu Beginn im ersten Satz ein paar kurze Bälle einstecken, darauf reagierten wir mit einer vorgezogenen Mitte. Und jetzt wurde es spannend. Beide Mannschaften auf Eigenhöhe, Kubschütz mit ein paar Eigenfehlern und auch wir griffen entschiedener an. Mit 13:15 verloren wir knapp, aber mit erhobenem Kopf. Im zweiten Satz stellten wir auf U um und wollten testen, ob diese Formation mehr Erfolg bringt. Aber da wurden wir eines Besseren belehrt, Alex traf die Kurzen und vorn links sehr gut. Aber auch hier war das 6:11 ein guter Satz, wobei aber auch wieder klar wurde, dass uns ein sehr guter Überschläger fehlt. Aber: Im Vergleich zu den ersten beiden Spielen sahen wir eine Mannschaft mit ordentlichen Angaben, gegenseitiger Motivation, einer guten Abwehrtechnik auch beiden jüngeren Spielern. An diesem Spieltag gab es eben wieder den Mr. Hyde am Anfang und Dr. Jekyll zum Ende hin.

Es spielten Jan Espig, Lenard Krüger, Levin Kunze, Henry Makowsky, Franz Neumann und Finley Schmidt.

Doppelheimspieltag 1. Männer + Frauen am 13.01.2019

Die 1. Mannschaft und unsere Frauen hatten am 13.01.2019 ihre jeweils dritten Spieltage zu absolvieren. Die Ausgangslagen waren unterschiedlich, der Einsatz und die Motivation stimmte aber bei beiden Mannschaften.

Die Männer waren nach ihrem bisher durchwachsenen Saisonstart gegen den SV Kubschütz 1. und die SG Waldkirchen 1. an der Reihe. Nach dem ausgeglichenen ersten Spiel zwischen den beiden Gästen (12:10, 9:11, 12:10 für Kubschütz) kam der Eindruck auf, dass könnte heute für unsere Männer ein ertragreicher Spieltag werden. Und Waldkirchen war beim 11:2 und 11:3 wirklich chancenlos, unser Team verteidigte stark und griff wuchtig und präzise an. Und auch Kubschütz war beim 11:7 / 11:5 im ersten Spiel chancenlos, weil der Hauptangreifer Kai Mörbe konsequent angespielt oder mit kurzen Bällen aus dem Rennen genommen wurde.

In der Rückrunde gewann Kubschütz wieder knapp gegen Waldkirchen (11:6, 9:11, 11:7), was für Waldkirchen schon tragisch war. Der Einsatz stimmte, aber zählbar war es nicht. Unsere Männer fuhren auch im Rückspiel wie ein D-Zug und konnten die SGW mit 11:4 und 11:3 klar in Schach halten. Aber gegen Kubschütz wandelte sich das Bild. Kubschütz hatte aus der Niederlage im Hinspiel gelernt und wechselte auf den relevanten Positionen um. Steffen Bretschneider übernahm vorn rechts und Philipp Dietz den mittleren Verteidiger. Damit wurden die halblang geschlagenen (kurz angedachten) Bälle immer wieder eine Beute des schnellen Philipp Dietz, so dass Kai Mörbe effektiv und überlegt angreifen konnte. Nach einem 10:12 im ersten Satz konnten unsere Jungs den zweiten Satz knapp mit 15:13 entscheiden. Ein super Spiel beider Teams, unsere Mannschaft ohne Block und damit im Nachteil bei den Kubschützer Prellern. Im dritten Satz war es bis kurz vor Schluss wieder ausgeglichen, bevor Kubschütz doch mit 8:11 die Oberhand behielt.

Unsere Frauen hatten schon etwas Gegenwind im Vorfeld. Mit dem FSV Hirschfelde 1. und dem SV Energie Görlitz waren starke Gegner angereist. Und unsere Frauen waren mit Celine, Andrea, Nina und Anke nur zu viert. Aber der Sekt stand kalt und kämpfen kann man auch zu viert.

Zu Beginn lief es gegen den SV Energie gut. Celine hielt uns mit guten Angaben im Spiel, nur zum Ende hin fiel die Konzentration ab. 9:11 im ersten Satz war dennoch gut. Im zweiten Satz war es mit 4:11 dann deutlicher als nötig. Gegen Hirschfelde, die zu Beginn auch nur zu viert spielten, waren unsere Frauen chancenlos. Jeweils 3:11 endeten die beiden Sätze, Hirschfelde war in der Verteidigung sehr laufstark und technisch sicher, bei den Angriffen schenkten sie uns immer wieder kurze Bälle ein.

In der Rückrunde lief es für unsere Frauen besser. Die Angaben von Celine saßen jetzt gut bis sehr gut. Gegen Görlitz war es im ersten Satz wieder richtig knapp (10:12), im zweiten Satz lief es auch gut (7:11). Zu fünft wäre hier etwas drin gewesen. Die stärkste Leistung gab es dann aber gegen Hirschfelde. Nach einem guten 5:11 im ersten Satz traf Celine die Bälle ganz stark und wir holten in der Verteidigung deutlich mehr Bälle. Bis zur Führung beim 6:5 (!) waren wir dabei, am Ende holten sich unsere Frauen mit 8:11 einen starken zweiten Satz ab.

Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Damen ihre Vorsätze gehalten zu haben:  sie haben gekämpft, es ihren Gegnerinnen so schwer wie möglich gemacht und hatten dabei auch richtig Spaß.
Der LBSV bedankt sich bei seinen Gästen für die schönen Spiele und möchten diese Gelegenheit nutzen alle schon oder bald faustballbegeisterten Damen und Mädels der Umgebung darüber zu informieren, dass in Langebrück potentiell noch freie Plätze im Team sind.

Kommt vorbei. Wir freuen uns!

Start in die Hallensaison für die 2. Männer

Am 11.11.2018 gingen für uns die Spiele in der Landesliga los. Gegner waren der SSV Blau-Weiß Gersdorf und der TSV Sachsen Hermsdorf / Bernsdorf.

Die Papierform war klar: Gegen Gersdorf wird es schwer. Hermsdorf / Bernsdorf als Neuling müssen wir schlagen, wenn wir die Klasse halten wollen. Aber dem geneigten Zuschauer wurde schnell klar, dass es kein Selbstläufer an diesem Tag wird. Hermsdorf / Bernsdorf zeigte sich in der ersten Partie gegen Gersdorf (9:11, 10:12) mannschaftlich geschlossen und auf Augenhöhe. Und wir hatten gegen den Liganeuling unsere liebe Not: Mit 10:12, 12:10 und 11:5 schrammten wir knapp an einer Niederlage vorbei. Viele Eigenfehler in der Verteidigung zeigten, dass wir noch kein eingespieltes Team sind.

Gegen Gersdorf ging dann fast nichts mehr. Mit 4:11 und 5:11 wurden uns die Grenzen ganz klar aufgezeigt, auch hier war die Defensivleistung und das schwache Passspiel der Schlüssel für die Niederlage.

Glücklich für uns war der Umstand, dass die Moral bei Hermsdorf / Bernsdorf etwas gebrochen war. Mit 4:11 und 2:11 gab es in der Rückrunde eine Klatsche gegen Gersdorf, die jetzt befreit und stark aufspielten. Wir konnten den TSV Sachsen mit 11:8 und 11:4 ebenfalls besiegen, so dass die nötigen Punkte vor dem letzten Spiel auf dem Konto waren. Gegen Gersdorf konnten wir jetzt taktisch das Blockverhalten üben. Mit 7:11 und 5:11 verloren wir auch hier, aber jetzt klappte auch der Spielaufbau besser.

 

Es spielten Fabian Schenke, Julian Steinbock, Georg Seeger, Christian Fischer und Mike Neumann. Fabian kam zu seinen ersten Spielen im Erwachsenenbereich.

U12 mit gutem Einstieg

Am 26.05.2018 startete auch unsere U12 männlich in die Feldsaison. Als Gastgeber trafen wir unter sommerlichen Bedingungen auf den SV Energie Görlitz, den SV Walddorf, den SV Kubschütz und den SSV Heidenau.

LBSV – SV Energie Görlitz 11:5, 11:7

Schon im ersten Spiel zeigten sich die Stärken und Schwächen unserer Mannschaft. Eine kämpferische Einstellung, gute Angaben und relativ sichere Überschläge auf der Habenseite. Dazu kamen aber Defizite beim Abstimmungsverhalten in der Abwehr und technische Schwächen beim Zuspiel. Gegen Görlitz gelangen mit diesen Zutaten relativ sichere zwei Punkte.

LBSV – SV Walddorf 12:10, 11:9

Aber gegen Walddorf wurde es eng. Walddorf hatte zuvor im Spiel gegen Primus Kubschütz eine gute Leistung gezeigt, einen Satz gewonnen und Satz 3 knapp verloren. Diese Sicherheit nahmen die Spieler vom Kottmar mit. Unsere Jungs waren dagegen weniger konzentriert und gaben auch nach einem 7:4 im ersten Satz bzw. einem 9:5 im zweiten Satz mitunter einfache Bälle ab. Walddorf machte aber gerade bei den Überschlägen Fehler, so dass die stabile Abwehr am Ende nicht entscheidend war.

 

LBSV – SV Kubschütz 6:11, 7:11

Gegen Kubschütz hätten wir nur etwas reißen können, wenn die Jungs über die bisher gezeigten Leistungen hinaus gewachsen wären. Dafür sind die Rand-Bautzener zu sicher in Abwehr und Zuspiel. Dennoch sagen uns die Zahlen, dass etwas möglich war: Im ersten Satz stand es zwischenzeitlich 4:3, im zweiten Satz 5:5. Aber die Abstimmung im Abwehrverhalten und technische Unsauberkeiten machten am Ende den Unterschied. Positiv war dagegen ganz klar, dass sich die Mannschaft an diesem Tag nicht ergeben hat, sondern den Kampf angenommen hat. Darauf lässt sich aufbauen.

LBSV – SSV Heidenau 11:4, 11:6

Beim letzten Spiel des Tages konnten unsere Spieler vor zahlreichen Eltern zeigen, dass sie im Laufe des Spieltages etwas dazu gelernt haben. Durch den geringeren Angriffsdruck der Heidenauer Spieler stand die Abwehr sicherer, so dass die Verteidigung des ersten Balls nach vorn besser funktionierte.

In der Zusammenfassung konnten wir sehen, dass wir eine talentierte Mannschaft zusammen haben. Wie schon in der Hallensaison müssen wir daran arbeiten, dass wir uns taktisch bei der Abstimmung und technisch (Stellung zum Ball, ruhige Armhaltung) verbessern.

Für Langebrück spielten Jan Espig, Lenard Krüger, Levin Kunze, Henry Makowsky, Franz Neumann und Finley Schmidt.

Ein Kampf bis zur Erschöpfung

Am 13.05.2018 hatte auch die 2. Männermannschaft der Langebrücker Faustballer ihren Start in die Feldsaison. Wir mussten gegen den SC DHfK Leipzig und den Gastgeber ESV Dresden antreten. Von der Papierform her sollte es sehr ausgeglichen werden: Der Neuling aus Leipzig mit einer ambitionierten jungen Mannschaft, der ESV mit cleveren Mitvierzigern und wir mit einer heterogenen aber talentierten Mannschaft.

Bei leichtem Wind und intensivem Sonnenschein starteten wir gegen Leipzig ins Spielgeschehen. Jojo machte Angabe und Rückschlag, auf der Gegenseite griff Julian Scharf an. Unsere Abwehr wackelte zu Beginn und musste umgestellt werden. Und auch bei Jojo schlichen sich Eigenfehler ein, so dass wir den ersten Satz abgeben mussten. Die Angabe übernahm dann Mike Neumann, die Umstellungen zahlten sich in mehr Stabilität aus. Jojo machte sehenswerte Angriffe, so dass wir den zweiten Satz knapp gewinnen konnten. Leider schlichen sich im dritten Satz ein paar vermeidbare Fehler ein, so dass wir auch diesen Satz abgeben mussten.

8:11, 12:10, 8:11

 

Der ESV Dresden und Leipzig boten sich gerade zum Beginn ein sehenswertes Spiel. Etwas unerwartet machte Leipzig vermeidbare Fehler und bescherte dem ESV einen Satzgewinn. Aber in den Sätzen 2 und 3 wurden die Kräfteverhältnisse gerade gerückt. Der ESV verlor wegen der geringeren Angriffswirkung verdient.

13:11, 5:11, 6:11

 

Nun waren wir gegen den ESV an der Reihe. In Satz 1 klappte es wie geplant, so dass wir durch einen stärkeren Angriff unsere Punkte selbst holen konnten. Im zweiten Satz stand der ESV kompakter, während wir in Angriff und Verteidigung abbauten. Wir verloren zu Recht und mussten wieder in den dritten Satz. Dort aber gelangen sehenswerte Überschläge, so dass wir diesen Entscheidungssatz gewinnen konnten.

11:7, 9:11, 11:5

 

Jede Mannschaft hatte jetzt zwei Dreisatzspiele in den Knochen, der Stundenzeiger hing schon bei 13 Uhr. Und jetzt kam wieder der härtere Gegner aus Leipzig. Wir starteten nach der Pause schwach und kamen im ersten Satz kaum ins Spiel. Der zweite Satz lief zu Beginn wieder gegen uns, aber dann bäumten wir uns auf. Fehler der Leipziger Schläger halfen uns hin und wieder. Leipzig hatte schon mehrere Spielbälle, doch gute Angaben hielten uns im Spiel. Jojo machte in der Endphase wieder Druck, so dass wir diesen zweiten Satz glücklich gewinnen konnten. Im dritten Satz hatten wir Leipzig zum ersten Mal leicht am Boden. Aber beide Teams kämpften, nur wir machten im Endeffekt weniger Fehler. Ein großer Kampf, ein großer Sieg für uns.

5:11, 15:14, 11:9

 

Als Schiedsgericht sahen wir dann eine abgekämpfte Leipziger Mannschaft, die auf einen sich fast aufgebenden ESV Dresden traf. Im ersten Satz war es ein Kinderspiel für Leipzig, im zweiten Satz fanden die Dresdner etwas zurück in die Spur.

3:11, 6:11

 

Wer nun auf Langebrücker Seite gedacht hat, dass die nächsten Punkte leicht zu haben wären, sah sich getäuscht. Der ESV stand gegen uns plötzlich ganz anders auf dem Feld, und bei unseren Angreifern ging (außer Eigenfehlern) fast nichts mehr. Flasche leer. Die drei Spiele vorher waren offensichtlich so fordernd, dass wir uns selbst geschlagen haben.

8:11, 8:11

 

Und dennoch waren die 4:4 Punkte in Ordnung. Wir waren in der Gesamtschau etwas schwächer als der DHfK und etwas stärker als der ESV. Und wir haben zwei der besseren Landesligamannschaften bespielt.

 

Für Langebrück spielten Christian Fischer, Johannes Haucke, Mike Neumann, Julian Steinbock und Jannek Steinke.

Wanderpokal geht an die Kampfpinguine

Am 10.03.2018 haben wir unser 21. Familienturnier ausgespielt. Es war wieder ein angenehmes Miteinander, die Stimmung war gut und wir hatten viele spannende Spiele. Am Ende gab es die folgenden Platzierungen:

 

1.) Die Kampfpinguine

2.) Comeback

3.) Äh – keine Ahnung

4.) Bremsspur

5.) DPG – Die Pennergang

6.) SG Eintracht Querfront

7.) Die Schmetterlinge

 

Und hier die Mannschaften in Bildern:

U10 wird Vizemeister

Die Landesmeisterschaft der U10 hatte es in sich. Am 03. März 2018 trafen sich insgesamt 13 Mannschaften in Görlitz. Der Spielplan musste nach kurzfristigen Absagen noch einmal umgeplant werden, aber alles kein Problem.

Unsere Langebrücker Jungs (Franz Neumann, Florian Pfeil, Mischka Morlock und Ben Wagner) trafen in der Vorrunde auf den ESV Dresden, MSV Buna Schkopau und SG Waldkirchen I. Und es war wie so oft, zu Beginn regierte die Angst. Gegen den ESV Dresden zitterten sich unsere Jungs zu einem 12:10 und 11:6, wobei vor allem die Angaben von Franz den Ausschlag zu unseren Gunsten gaben. Im zweiten Spiel gegen Merseburg gewannen wir mit 11:6 und 11:5 auf dem Papier sicher, aber auch hier gab es erst im zweiten Satz etwas mehr Sicherheit. So konnte ich gegen Waldkirchen I, die einen für diese Altersklasse sehr harten eigenen Ball einsetzten, im ersten Satz Mischka draußen lassen. Unsere Jungs zeigten dann Unsicherheiten und verloren diesen Satz mit 8:11. Im zweiten Satz mit eigenem Ball und stärkerer Besetzung lief es dann aber besser und wir gewannen mit 11:6. Damit war Platz 1 in der Gruppe geschafft – und der Angstgegner SV Kubschütz II konnte durch den Spielplan erst im Finale kommen!

Im Viertelfinale trafen wir auf DHfK Leipzig III. Und es war gefühlt noch einfacher als in der Vorrunde. Unsere Jungs gewannen durch eigenes sicheres Spiel mit 11:4 und 11:7, wobei ich im zweiten Satz unseren Kapitän draußen lassen konnte. Damit waren wir schon im Halbfinale und eine Medaille war zum Greifen nah. Und dort wartete mit DHfK Leipzig I eine spielstärkere homogene Mannschaft. Unsere Jungs machten im ersten Satz eine gute Figur, aber auch ein paar Eigenfehler zu viel. Wir verloren mit 7:11. Nach dem Wechsel lief es aber besser, auch weil unsere Angaben besser kamen und Leipzig mehr Fehler erzeugte. In einem Kampf auf Augenhöhe gewannen wir 12:10. Und im Entscheidungssatz blieben wir bei unserer Stammbesetzung. Leipzig machte jetzt mehr Fehler, so dass wir mit 8:3 den Entscheidungssatz holten. Die Freude war groß – Finale!!!

Und wie schon erwartet hatte sich auch der SV Kubschütz II für das Finale qualifiziert. Aber was passierte jetzt? Flori und Mischka zum Beginn mit einfachen Fehlern, Franz kam mit seinen Angaben nicht durch. Kubschütz führte schnell mit 0:5. Und dann verzweifelt Franz als Führungsspieler, die Mannschaft zerfällt. Mit 4:11 und 6:11 verlieren wir klar. Die Vorstellung im Finale steht im Gegensatz zu den vorherigen Auftritten, das war schade.

Dennoch fällt das Gesamtfazit für die Landesmeisterschaft positiv aus. Trotz des Fehlens einiger Leistungsträger und einer sehr inhomogenen Mannschaft hat sich das Team im Turnierverlauf gefunden und einige gute Spiele abgeliefert. Natürlich waren die Angaben von Franz der Garant, aber auch die Taktik mit Annahme Franz, Zuspiel durch Ben / Flori und Überschlag durch Mischka hat die gewünschte Wirkung gezeigt.

6:2 Punkte gegen Walddorf 1. und BSV Waltersdorf

Am 21.01.2018 traf die 2. Mannschaft der Langebrücker Faustballmänner auf die Gäste vom SV Walddorf 1. und dem BSV Waltersdorf. Beim 3. Spieltag war Spannung angesagt, denn Walddorf (10:6 Punkte), Langebrück (8:8 Punkte) und Waltersdorf (6:10 Punkte) waren in der Tabelle eng beisammen.

Im ersten Spiel konnte Walddorf stark gegen Waltersdorf aufspielen. Mit guten Angaben / Angriffen von Stefan Witschel wurde Waltersdorf unter Druck gesetzt – und auch Annahme und Spielaufbau stimmten bei den Mannen vom Kottmar. Mit 11:4 im ersten Satz und – deutlich ausgeglichener – mit 11:9 siegte Walddorf.

Im zweiten Spiel des Tages stiegen wir gegen Waltersdorf ein. Im Vergleich zu vielen andere Spieltagen ging es gleich konzentriert los, so dass wir mit guten Angriffen von Julian und unterstützt von gelungenen Zuspielen 11:9 und 11:6 gewinnen konnten. Dafür kam die kalte Dusche im ersten Spiel gegen Walddorf. Gegen die kurzen Bälle von Walddorf fanden wir im ersten Satz keine Antwort. Mit 7:11 war es eine klare Angelegenheit. Nach ein paar taktischen Hinweisen lief es in der Verteidigung besser, so dass wir bis in die Endphase des zweiten Satzes gut mithalten konnten. Die letzten beiden Punkte gingen aber an Walddorf, so dass wir mit 9:11 und insgesamt mit 0:2 dieses Spiel abgeben mussten.

Bei den Rückspielen sahen wir zunächst ein kämpferisch tolles Spiel von Walddorf und Waltersdorf. Die Satzergebnisse 11:8, 10:12 und 11:9 (aus Sicht von Walddorf) sprechen für sich, es war ein Kampf von Anfang bis Ende. Aus Langebrücker Sicht war diese Materialschlacht natürlich gut, die Kräfte sollten aufgebraucht sein.

Und so kam es dann auch. Gegen Waltersdorf lief es wie von selbst. Bei dem 11:7 und 11:5 halfen ein paar Eigenfehler von Waltersdorf, selbst ein etwas stockender eigener Angriff konnte uns nicht gefährden. Walddorf wollte uns diese Freude zunächst nicht machen. Mit 9:11 mussten wir den ersten Satz abgeben. Ohne Fabian kamen die Zuspiele nicht mehr richtig, aber auch die Verteidigung brachte die ersten Bälle nicht nach vorn. Aber die Mannschaft feuerte sich an, Fabian und Philipp gaben von draußen Tipps. Und Walddorf war jetzt schlapp und erlief die kurzen Angaben nur noch selten. Dazu kamen jetzt einige Eigenfehler von Stefan Witschel, so dass wir die Sätze 2 und 3 mit 11:4 und 11:4 relativ sicher gewinnen konnten.

Damit standen am Ende 6:2 Punkte, das war nicht schlecht. Mit nunmehr 14:10 Punkten haben wir den Klassenerhalt sicher. Mal sehen, was am letzten Spieltag (04.03.2018, Schleife) noch möglich ist.

 

Langebrücker spielte mit Fabian Beyer, Christian Fischer, Mike Neumann, Felix Rößner, Lennart Rosslau und Julian Steinbock.