U12 männlich: Dr. Jekyll and Mr. Hyde

Der Heimspieltag der U12 männlich am 19.01.2019 offenbarte wieder einmal die zwei Gesichter unserer Mannschaft. Doch der Reihe nach.

Nach den ersten Spieltagen waren die beiden Mannschaften des SV Kubschütz und unser Team jeweils mit 8:0 Punkten an der Tabellenspitze und damit schon für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Es ging also primär um eine Standortbestimmung, so die Sicht der (besser informierten) Trainer.

Im ersten Spiel hieß es SV Kubschütz 2. gegen Langebrücker BSV. Und unsere Jungs begannen wie fast immer einen Spieltag: pomadig, ängstlich, technisch schlampig, taktisch schludrig, als Mannschaft unmotiviert. Für mich als Trainer zum Kotzen – entschuldigt bitte die drastische Ausdrucksweise. Keine Ansagen; ein Kapitän, der sich nichts zutraut, eigene Fehler zuhauf. 5:11 und 6:11 waren die Quittung. Und gegen die stärker einzuschätzende erste Mannschaft des SV Kubschütz, immerhin Deutscher Meister auf dem Feld, ging es im ersten Satz genauso weiter. 2:11. Im zweiten Satz streute Kubschütz dann ein paar Fehler ein, so dass es etwas schmeichelhaft mit 7:11 endete.

Nach einer kräftigen Ansprache und einem Schiedsgericht waren unsere Jungs wieder an der Reihe. Von außen gab es jetzt erst einmal Sendepause, die Mannschaft sollte sich selbst aus dem Schlamassel ziehen. Es lief jetzt gegen Kubschütz 2. etwas besser, obwohl auch der erste Satz mit 8:11 verloren wurde. Jetzt klatschten sich die Jungs nach eigenen Punkten ab, auch vermeintlich schwächere Aufstellungen in der Abwehr führten zu keinem Leistungsabfall mehr. Mit 11:8 und 11:9 gewannen wir die beiden nächsten Sätze, das Selbstvertrauen war wieder da. Derart gestärkt ging es jetzt wieder gegen Kubschütz 1. Unsere Mannschaft musste zu Beginn im ersten Satz ein paar kurze Bälle einstecken, darauf reagierten wir mit einer vorgezogenen Mitte. Und jetzt wurde es spannend. Beide Mannschaften auf Eigenhöhe, Kubschütz mit ein paar Eigenfehlern und auch wir griffen entschiedener an. Mit 13:15 verloren wir knapp, aber mit erhobenem Kopf. Im zweiten Satz stellten wir auf U um und wollten testen, ob diese Formation mehr Erfolg bringt. Aber da wurden wir eines Besseren belehrt, Alex traf die Kurzen und vorn links sehr gut. Aber auch hier war das 6:11 ein guter Satz, wobei aber auch wieder klar wurde, dass uns ein sehr guter Überschläger fehlt. Aber: Im Vergleich zu den ersten beiden Spielen sahen wir eine Mannschaft mit ordentlichen Angaben, gegenseitiger Motivation, einer guten Abwehrtechnik auch beiden jüngeren Spielern. An diesem Spieltag gab es eben wieder den Mr. Hyde am Anfang und Dr. Jekyll zum Ende hin.

Es spielten Jan Espig, Lenard Krüger, Levin Kunze, Henry Makowsky, Franz Neumann und Finley Schmidt.

Doppelheimspieltag 1. Männer + Frauen am 13.01.2019

Die 1. Mannschaft und unsere Frauen hatten am 13.01.2019 ihre jeweils dritten Spieltage zu absolvieren. Die Ausgangslagen waren unterschiedlich, der Einsatz und die Motivation stimmte aber bei beiden Mannschaften.

Die Männer waren nach ihrem bisher durchwachsenen Saisonstart gegen den SV Kubschütz 1. und die SG Waldkirchen 1. an der Reihe. Nach dem ausgeglichenen ersten Spiel zwischen den beiden Gästen (12:10, 9:11, 12:10 für Kubschütz) kam der Eindruck auf, dass könnte heute für unsere Männer ein ertragreicher Spieltag werden. Und Waldkirchen war beim 11:2 und 11:3 wirklich chancenlos, unser Team verteidigte stark und griff wuchtig und präzise an. Und auch Kubschütz war beim 11:7 / 11:5 im ersten Spiel chancenlos, weil der Hauptangreifer Kai Mörbe konsequent angespielt oder mit kurzen Bällen aus dem Rennen genommen wurde.

In der Rückrunde gewann Kubschütz wieder knapp gegen Waldkirchen (11:6, 9:11, 11:7), was für Waldkirchen schon tragisch war. Der Einsatz stimmte, aber zählbar war es nicht. Unsere Männer fuhren auch im Rückspiel wie ein D-Zug und konnten die SGW mit 11:4 und 11:3 klar in Schach halten. Aber gegen Kubschütz wandelte sich das Bild. Kubschütz hatte aus der Niederlage im Hinspiel gelernt und wechselte auf den relevanten Positionen um. Steffen Bretschneider übernahm vorn rechts und Philipp Dietz den mittleren Verteidiger. Damit wurden die halblang geschlagenen (kurz angedachten) Bälle immer wieder eine Beute des schnellen Philipp Dietz, so dass Kai Mörbe effektiv und überlegt angreifen konnte. Nach einem 10:12 im ersten Satz konnten unsere Jungs den zweiten Satz knapp mit 15:13 entscheiden. Ein super Spiel beider Teams, unsere Mannschaft ohne Block und damit im Nachteil bei den Kubschützer Prellern. Im dritten Satz war es bis kurz vor Schluss wieder ausgeglichen, bevor Kubschütz doch mit 8:11 die Oberhand behielt.

 

Unsere Frauen hatten schon etwas Gegenwind im Vorfeld. Mit dem FSV Hirschfelde 1. und dem SV Energie Görlitz waren starke Gegner angereist. Und unsere Frauen waren mit Celine, Andrea, Nina und Anke nur zu viert. Aber der Sekt stand kalt und kämpfen kann man auch zu viert.

Zu Beginn lief es gegen den SV Energie gut. Celine hielt uns mit guten Angaben im Spiel, nur zum Ende hin fiel die Konzentration ab. 9:11 im ersten Satz war dennoch gut. Im zweiten Satz war es mit 4:11 dann deutlicher als nötig. Gegen Hirschfelde, die zu Beginn auch nur zu viert spielten, waren unsere Frauen chancenlos. Jeweils 3:11 endeten die beiden Sätze, Hirschfelde war in der Verteidigung sehr laufstark und technisch sicher, bei den Angriffen schenkten sie uns immer wieder kurze Bälle ein.

In der Rückrunde lief es für unsere Frauen besser. Die Angaben von Celine saßen jetzt gut bis sehr gut. Gegen Görlitz war es im ersten Satz wieder richtig knapp (10:12), im zweiten Satz lief es auch gut (7:11). Zu fünft wäre hier etwas drin gewesen. Die stärkste Leistung gab es dann aber gegen Hirschfelde. Nach einem guten 5:11 im ersten Satz traf Celine die Bälle ganz stark und wir holten in der Verteidigung deutlich mehr Bälle. Bis zur Führung beim 6:5 (!) waren wir dabei, am Ende holten sich unsere Frauen mit 8:11 einen starken zweiten Satz ab.

Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Damen ihre Vorsätze gehalten zu haben:  sie haben gekämpft, es ihren Gegnerinnen so schwer wie möglich gemacht und hatten dabei auch richtig Spaß.
Der LBSV bedankt sich bei seinen Gästen für die schönen Spiele und möchten diese Gelegenheit nutzen alle schon oder bald faustballbegeisterten Damen und Mädels der Umgebung darüber zu informieren, dass in Langebrück potentiell noch freie Plätze im Team sind.

Kommt vorbei. Wir freuen uns!

 

 

55. Hallenfaustball Neujahrsturnier des ESV Dresden

Am Neujahrsturnier des ESV nahm die Damenmannschaft aus Langebrück bestehend aus Hannah (mit ihrem ersten Einsatz in dieser Altersklasse), Celine, Nina, Anke und Andrea teil.

Insgesamt waren 11 Herren- und 7 Damenmannschaften am Start. Gespielt wurde nach Zeit 2×8 Minuten. Die Damen spielten jeder gegen jeden – verteilt auf beide Spieltage (5.1.2019 und 6.1.2019).  Für Langebrück war von Anfang an klar, dass es eine schwere Aufgabe war, gegen diese Gegner zu bestehen. Alle anderen Teams spielen mindestens Gleich- oder Höherklassig. So waren die Niederlagen gegen SV 1861 Waldmeusel, ESV Dresden, ESV Schwerin und einer Spielgemeinschaft aus Glauchau, Hirschfelde und Görlitz keine Überraschung.

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Start in die Hallensaison für die 2. Männer

Am 11.11.2018 gingen für uns die Spiele in der Landesliga los. Gegner waren der SSV Blau-Weiß Gersdorf und der TSV Sachsen Hermsdorf / Bernsdorf.

Die Papierform war klar: Gegen Gersdorf wird es schwer. Hermsdorf / Bernsdorf als Neuling müssen wir schlagen, wenn wir die Klasse halten wollen. Aber dem geneigten Zuschauer wurde schnell klar, dass es kein Selbstläufer an diesem Tag wird. Hermsdorf / Bernsdorf zeigte sich in der ersten Partie gegen Gersdorf (9:11, 10:12) mannschaftlich geschlossen und auf Augenhöhe. Und wir hatten gegen den Liganeuling unsere liebe Not: Mit 10:12, 12:10 und 11:5 schrammten wir knapp an einer Niederlage vorbei. Viele Eigenfehler in der Verteidigung zeigten, dass wir noch kein eingespieltes Team sind.

Gegen Gersdorf ging dann fast nichts mehr. Mit 4:11 und 5:11 wurden uns die Grenzen ganz klar aufgezeigt, auch hier war die Defensivleistung und das schwache Passspiel der Schlüssel für die Niederlage.

Glücklich für uns war der Umstand, dass die Moral bei Hermsdorf / Bernsdorf etwas gebrochen war. Mit 4:11 und 2:11 gab es in der Rückrunde eine Klatsche gegen Gersdorf, die jetzt befreit und stark aufspielten. Wir konnten den TSV Sachsen mit 11:8 und 11:4 ebenfalls besiegen, so dass die nötigen Punkte vor dem letzten Spiel auf dem Konto waren. Gegen Gersdorf konnten wir jetzt taktisch das Blockverhalten üben. Mit 7:11 und 5:11 verloren wir auch hier, aber jetzt klappte auch der Spielaufbau besser.

 

Es spielten Fabian Schenke, Julian Steinbock, Georg Seeger, Christian Fischer und Mike Neumann. Fabian kam zu seinen ersten Spielen im Erwachsenenbereich.

Bruno-Hoffmann-Gedenkturnier in Baschütz

Zum 30. Mal veranstaltete die SV Kübschutz dieses Turnier für Faustballmannschaften verschiedener Alters- und Könnensstufen im Jahr 2018. Langebrücks Fahnen wurden von der U14 unseres Vereins vertreten. In dieser Altersklasse traten 5 Mannschaften an:

2x Kubschütz männlich, 1x Kubschütz weiblich, Großdubrau und Langebrück

Gespielt wurde über 2 Sätze nach Punkten, jeder gegen jeden.

Unsere Jungs begannen gegen die Mädels aus Kubschütz, deren Qualität und Kampfgeist von dem Langebrücker Team unterschätzt wurden. Satz 1 konnte mit 11:6 gewonnen werden, Satz 2 ging mit 11:8 an die Kubschützer Mädels. Bruno-Hoffmann-Gedenkturnier in Baschütz weiterlesen

Sachsenpokal 2018

Am 30.09.2018 fand auf dem Faustballplatz im Ostragehege der Sachsenpokal für Männer, Frauen und Senioren bei optimalem Wetter statt. Langebrück startete mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft. Bei den Damen waren 8 Mannschaften am Start, so dass die Vorrunde in 2 Gruppen mit jeweils 4 Teams stattfand. Bei den Herren starteten 14 Teams, die in 3 Gruppen eingeteilt wurden.

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Saisonabschluss Faustball

Am 29.9.2018 fand der diesjährige Saisonabschluss auf dem Faustballplatz in Langebrück bei optimalem Wetter statt. Ab 14:00 Uhr standen sich im Kleinfeldfaustball, d.h. mit je 2 Spielern pro Team, 10 Mannschaften im Bereich Jugend, Frauen, Amateure und leider nur 2 Männermannschaften   gegenüber.

Im Amateurbereich wurde in 2 Gruppen mit jeweils 5 Mannschaften im Modus jeder gegen jeden gespielt. Es entwickelten sich spannende und sehenswerte Spiele. Im Anschluss an die Gruppenspiele wurden durch „Überkreuzspiele “ die genauen Platzierungen ermittelt. Das Spiel um Platz 1 zwischen einem U16 und einem Frauen Team endete nach 3 sehenswerten Sätzen zugunsten der Jugend.

Eine Besonderheit des Turnieres ist es, dass sowohl die Podestplätze als auch der letzte Platz honoriert werden. Somit erhalten auch Teams in geringeren Könnensstufen eine Anerkennung.

Begrüßung der Teilnehmer durch Mike Neumann

Während und nach der Veranstaltung wurde auch für das kulinarische Wohl gesorgt. Ein Dank gilt hierbei Allen, die einen Beitrag dazu geleistet haben ebenso wie dem Org-Team, das sich wieder um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gekümmert hat.

 

Jürgen-Gäbler-Gedenkturnier

Am 22. September fand zum nunmehr vierten  Mal das Jürgen-Gäbler-Gedenkturnier des Langebrücker BSV statt. Start war 10:00 Uhr. Angelika Gäbler nutzte die Gelegenheit ein paar bewegende Worte an die Teilnehmer zu richten. Sie ist sehr stolz darauf, dass durch dieses Turnier an ihren Mann gedacht wird und sieht darin auch sein Wirken und Handeln für den Langebrücker Volleyball bestätigt und weiterleben.

Es nahmen knapp 30 Vereinsmitglieder beider Abteilungen und verschiedener Ausbildungssstufen teil. Die Mannschaften wurden über alle Teilnehmer gemischt aufgestellt. Die Organisatoren hatten dabei ein so gutes Händchen, so dass nahezu gleichstarke Mannschaften entstanden und somit interessante Spiele zustande kamen.

Die Mannschaften wurden nach Spielkarten als Zehn, Bube, Dame, König und Ass bezeichnet. Am Ende hatten die Damen die Nase vorn, gefolgt von den Königen und den Zehnen auf Platz 2  und den Buben und den Ässern auf den hinteren beiden Platzen.

Alle Teilnehmer hatten viel Spaß bei dem Turnier. Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren und den Spendern der bereitgestellten Verpflegung.